"Mit der Kamera unterwegs" - Landschafts -und Tierfotografie von Norbert Windecker 24.4. - 08.07.2012
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Wer fotografiert, sieht die Welt mit anderen Augen...
Norbert Windecker, geboren 1974 in Frankfurt am Main, ist gelernter Industriekaufmann und Uhrmacher. Seit 11 Jahren arbeitet er als Uhrmachermeister in einer exklusiven Uhrenmanufaktur in Glashütte in Sachsen. Die Fotografie war für ihn immer nur ein Hobby.Er fotografiert seit 1990 nahezu bei allen sportlichen Aktivitäten und auf Reisen. Begonnen hat alles mit einer Nikon F601. Nach allerdings nur drei Jahren infizierte er sich mit dem Leica Virus und fotografierte seit dem nur noch mit der Leica M6 und diversen Objektiven. Diese Kamera war von da an ständiger Begleiter beim Klettern, Bergsteigen, Radsport und auf Reisen in aller Welt.
Der digitale Einstieg begann mit dem Erscheinen der Nikon D200. Zwei Jahre lang diente diese als ideales Übungswerkzeug in der digitalen Welt und eröffnete viele neue Möglichkeit en. Heute fotografiert Norbert Windecker nur noch mit der Nikon D3 und professionellen Objektiven von Nikon mit Brennweiten von 14 – 600mm. Seit der Verwendung der Nikon D3 und deren Möglichkeiten, änderte sich noch einmal deutlich das Tätigkeitsfeld in Richtung Sport- und Tierfotografie.
Nach vielen Jahren entstand so ein sehr umfangreiches Bildarchiv mit Bildern aus aller Welt, hochkarätigem Sport- und interessanten Tieraufnahmen.
Norbert Windecker stellt seine beeindruckenden Fotografien aus aller Welt in der rustikalen Kaplanstube der Burg aus.
"In finsterer Zeit - Marter, Folter und Tortur" - Folter- und Hinrichtungsmethoden im Mittelalter
Bildansicht vergrößernBamberger Halsgericht
- Sonderausstellung vom 21.Juli bis 21.Oktober 2012
Souveräne Staatsanwälte, das Bürgerliche Gesetzbuch, ein moderner Strafvollzug prägen unserer heutiges Rechtssystem und sind zugleich Ausdruck unserer geistigen Haltung. Die Rechtsfindung erfolgt in einem fairen Verfahren unter den Augen der Öffentlichkeit, ohne körperliche und seelische Zwänge...
Vor diesem Hintergrund ist es uns heute nahezu unmöglich die Justiz des „finsteren Mittelalters" zu verstehen. Wir haben ein grausames, erschütterndes Bild von der Strafvollstreckung: Hinrichtungen werden wie Volksfeste gefeiert, unter den unmenschlichen Qualen der Folter erpresste man Selbstbezichtigungen eigentlich Unschuldiger, aufgespießte Köpfe zieren den Zugang zu den Stadttoren.
Mit unseren modernen Begriffen und Kategorien finden wir keinen Zugang zur Vergangenheit. Um zu verstehen müssen wir die mittelalterliche Rechtssprechung aus ihrer Zeit heraus betrachten, die sie prägende Weltanschauung und den Geist der damaligen Epoche ergründen.
Die Ausstellung „In finsterer Zeit" widmet sich dem mittelalterlichen Strafrecht und der daraus resultierenden oft grausamen Ahndung von Vergehen. Insgesamt 30 Nachbildungen von Folterinstrumenten und diverse Schautafeln geben einen Einblick in die Ausübung des Rechts im Mittelalter.
Erstmalig nach der Sanierung ist diese Sonderschau im gut erhaltenen Kellergewölbes im Vorderschloss aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert zu sehen.




