Von Amts wegen
Bildansicht vergrößernAmtsschösser Matthes Horn
Bildansicht vergrößern»Frieder Berg« erzählt kleinen, aber auch großen Besuchern Unterhaltsames aus der Burggeschichte.
Aus den im Jahre 1365 von den Burggrafen erworbenen Rechte und Besitzungen entstand durch die Wettiner, insbesondere Markgraf Wilhelm ein markgräflich-sächsisches Amt.
Die neugestalteten Räume der Amtsausstellung im Vorderschloss verdeutlichen vor allem die Aufgaben, die in den Einnahmen des Geschosses, den heutigen Steuern vergleichbar, und in der Bewirtschaftung der dem Amt unmittelbar zugehörigen Eigengütern bestand.
Des weiteren in der Ausübung der niederen und oberen Gerichtbarkeit, in der Organisation des militärischen Aufgebotes im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen und der Einnahme von Geleit und Zoll mit allen dazu gehörigen Pflichten.
Um diese umfangreichen Aufgaben der örtlichen Verwaltung erfüllen zu können, waren Angestellte - Beamte- nötig.
Neben dem Vogt, später Amtmann war der Amtsschösser angestellt, der sich um die Finanzangelegenheiten zu kümmern hatte. Einer der Dienstältesten war Matthäus Horn. Einunddreißig Jahre, in der schweren Zeit des dreißigjährigen Krieges, stand er dem Amte Leisnig vor.


