Brunnen

In unmittelbarer Nähe der östlichen Wehrmauer befand sich ein 60 Meter tiefer Brunnen, der 1810 überwölbt wurde. Im Zusammenhang mit der Restaurierung weiterer Teile des Burganlage ist geplant, den Brunnen wieder sichtbar zu machen. Eine Handschrift aus dem thüringischen Staatsarchiv Weimar belegt, dass dieser Brunnen in der Zeit zwischen 1390 und 1393 repariert wurde. Er muss also aus noch früherer Zeit stammen.

Ergänzend zum Brunnen gab es ab dem 14. Jahrhundert ein Röhrwassersystem. In Holzröhren wurde das Wasser zur Burg geleitet, mußte dann aber noch mühsam hoch getragen werden.

»92 Schritte zu mir ins Förderschloss« schreibt der Amtmann 1684 an den Kurfürsten, und »160 Schritte ins Hinterschloss inklusive Treppe«.