Sonderausstellungen 2018


  • Seit Juni diesen Jahres ist das Herrenhaus wieder für unsere Besucher mit einer neuen Dauerausstellung zum » Hof der jungen Herrschaft « geöffnet. Gleichzeitig stehen mit der Fürstenstube und einer großen Schwarzküche neue Fest- und Veranstaltungsräume zur Verfügung

Der Hof der jungen Herrschaft - neue Dauerausstellung seit 2017

mittelaterliche Schabelschuhe, Foto Antje Krahnstöver

Nach mehrjähriger Bautätigkeit ist das  Herrenhauses nun wieder für unsere Besucher geöffnet!

Im Erdgeschoss sind die ursprüngliche Hofstube und eine große Schwarzküche wieder entstanden, die dazu einladen mit großen und kleinen Burgbesuchern zu kochen und anschließend in geselliger Runde, die hoffentlich gelungene Mahlzeit zu verspeisen. Zur neuen Dauerausstellung "Der Hof der jungen Herrschaft" steigt man den Wendelstein eine Etage nach oben in die sogenannte Tafelstube.

Bis etwa 1450 war Leisnig kurfürstliche Kinderstube und zeitweise Nebenresidenz. Vor allem die acht Kinder von Kurfürst Friedrich II., dem Sanftmütigen und seiner Frau Margaretha von Österreich verbringen ab 1437 längere Aufenthalte auf der Burg. Von dem Leben der kurfürstliche Familie auf Burg Mildenstein lässt sich anhand der großen Zahl überlieferten Amtsrechnungen ein detailreiches, anschauliches Bild zeichnen.

In der Tafelstube werden Aspekte des Alltaglebens am ›Prinzen- und Prinzessinnenhof‹ aber auch der Übergang von der Reiseherrschaft zur Residenz aufgezeigt. Natürlich wird auch dieses Ausstellung, wie bereits im gesamten Vorderschloss sehr familienfreundlich aufbereitet....Daneben erstrahlt die Fürstenstube mit einer beeindruckenden Kassettendecke, einem rekonstruierten Renaissance-Kachelofen und steinernen Kamin im herrschaftlichen Glanz. Freuen Sie sich mit uns über einen weiteren Meilenstein der jüngsten Baugeschichte von Mildenstein.

29. März - 31. Oktober: Jegliches hat seine Zeit - Feste und Bräuche im Lebenskreis| Kornhausboden

Blick in die zukünftige Ausstellung

Mögen die Menschen noch so unterschiedlich sein, jedes Geschöpf durchläuft von der Geburt bis zum Tod die gleichen Lebensstationen. Feste und Bräuche markieren die Lebensstufen, die zahlreiche Sinnbilder - wie zum Beispiel der Lebensbaum - verdeutlichen. Das ernsthafte und zugleich menschliche Thema wird auch in dem erfolgreichen Lied der Puhdys ›Wenn ein Mensch lebt‹, der wiederum auf einem Bibeltext basiert, besungen.

Die Ausstellung widmet sich unter dem Titel: »Jegliches hat seine Zeit« den Festen und Bräuchen im Lebenskreis und den damit korrespondierenden Lebensstationen eine jeden Menschen: Waren Brautkleider schon immer weiß? Seit wann gibt es Zuckertüten? Was ist eine Totenkrone? Eindrückliche Exponate der Ausstellung beleuchten die Herkunft und den Sinn der Lebensfeste sowie deren Wandel im Laufe der Zeit....

24. April - 29. Juli: Sakura-Kirschblüte - Malerei von Yasushi Iwai | Kaplanstube & Hofstube

Die Kirschblüte ( japanisch ›Sakura‹) ist das Symbol der wiedererwachenden Natur, der Kraft und gleichzeitig Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Yasushi Iwai zeigt mit Bildern von Tänzerinnen diese der japanischen Ästhetik zugrunde liegende Feinheit und Zartheit, die die Stärke und jahrelange Ausdauer, die den Tänzerinnen innewohnt, gekonnt verdeckt.

18. August - 28. Oktober: DREI - Grafik, Plastik, Fotografie | Kaplanstube & Hofstube