Burgtor und Burglehn

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winterlicher BurgeingangBildansicht vergrößern

Das um 1500 errichtete Burgtor hinter dem sich heute die Museumskasse befindet ist eigentlich das zweite Burgtor.

Wer heute auf die Burg kommt, empfindet das Gebiet vor der Burg nicht mehr zur Gesamtanlage zugehörig. Nur der verfallene Turm, wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts, erinnert noch an die einst mächtige Befestigungsanlage, die aus zahlreichen Türmen, einer hohen Mauer und einem tiefen Graben bestand, der nur durch eine Zugbrücke und ein Tor den Zugang zur Burg erlaubte.

In dieser Vorburg (dem heutigen Burglehn) befanden sich Vorratsgebäude, Ställe für Pferde, Schafe, Ziegen, die das Strauchwerk auf dem Burgberg niedrig hielten.

Erst über eine weitere Zugbrücke, die 1722 durch eine steinerne Brücke ersetzt wurde, durch ein zweites Burgtor und weiter aufwärts durch ein drittes Burgtor gelangt man in den großen Burghof.