Wohnhaus und Miruspark

Das Wohnhaus

Das Wohnhaus wurde 1452 als Vogtei errichtet. Die Kellertonne ist wahrscheinlich romanisch. Umbauten fanden Ende des 16. Jahrhunderts statt. Das Wohnhaus wurde 2006/07 sehr schön renoviert und beherbergt die Burgverwaltung und die historische Fachbibliothek des Museums.

Das Kassenhaus & der Zwinger

Dem Vorderschloss ist ein 8 Meter tiefer Zwinger vorgelagert, in der Mitte mit einem Rundturm verstärkt. 1710-12 errichtete man an beiden Seiten des Zwingers zwei kleine Wohnhäuser (heute das vordere als Kassenhaus genutzt).

Der Miruspark

Der nach seinem Erbauer, Stadtrat Mirus, benannte Park mit künstlichen Ruinen wurde zwischen 1798 und 1900 am östlichen Burghang im Sinne eines romantischen Landschaftsparks von der Familie Mirus über drei Generationen angelegt. Hauptstück ist die qualitätvolle romantische Ruinenarchitektur mit Felsentunnel, errichtet um 1866.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Miruspark ein attraktives Reiseziel, das sogar im »Baedecker« Erwähnung fand.

Seit 2001 gehört der Park dem Freistaat und wird der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Trotz eines gewissen Verfalls besitzt er auch heute noch einen ganz besonderen Reiz.

Bildansicht vergrößernRuine im Miruspark